Future Carbon GmbH Ergebnisse

Aufbau und Testen des Heizsystems im Labormaßstab

Isolierlack und Heizbeschichtung

Aufgabe von FC war es einen geeigneten Isolierlack und eine entsprechende Heizbeschichtung zur Verfügung zu stellen. Dabei wurden/werden zwei Varianten verfolgt:

Ein lösemittelfreies Epoxidharzsystem eignet sich gut für dicke Schichten, zeigt eine gute Haftung auf Metall und lässt sich in der formulierten, aktuellen Version gut sand- oder glaskugelstrahlen. Nachteilig ist die starke Neigung zum Schäumen, weshalb ein Entschäumer eingesetzt werden muss. Momentan kann das System dauerhaft eine maximale Temperatur von ca. 180°C vertragen.

Lösemittelhaltige Celluloseester-Beschichtungen basieren auf der Lösemittelkombination Ethylacetat/Diacetonalkohol. Diese Materialien eignen sich nicht zur Auftragung dicker Schichten, doch die entsprechenden Filme sind mechanisch sehr stabil, sie lassen sich gut mittels sand- oder glakugelstrahlen aufrauhen und das Matrixmaterial ist ohne Vernetzer bestàˆndig bis 240°C.

Eine einfach aufgebaute z-Heizprobe mit Platinen als Kontaktierung

Heizfähige Muster

Es wurden bereits komplette, heizfähige Muster aufgebaut. Um die elektrisch leitfähige Heizbeschichtung zu untersuchen wurden Heizproben mittels Platinen aufgebaut. Hier sollte zunächst der Einfluss einer Kontaktierung über thermisch gespritzter Metallschichten ausgeschlossen werden. Der Projektpartner VL hat das elektrische/thermische Verhalten untersucht und interessante Effekte beobachtet. Hierauf wurden Anpassungen am spezifischen Widerstand der Heizbeschichtungen und der thermisch gespritzten Metallschichten vorgenommen und es ist vorgesehen, Heizproben aufzubauen, die unterschiedliche Schichtdicken bzgl. Metallschichten und Heizschichten besitzen, um die elektrischen, themischen, mechanischen Eigenschaften des z-Heizers besser zu verstehen und die Steuerung auf das entsprechende Heizerverhalten auszulegen.