Vierling Production GmbH Ergebnisse

Untersuchungen der Heizproben

Widerstand des Z-Heizers

Die Untersuchung der Heizprobe mittels eines definierten Messaufbaus ergab folgende Ergebnisse. Der Widerstand des Z-Heizers ändert sich:

  • a) mit der Zeit (Bedingung: Z-Heizer stromlos),
  • b) mit der Umgebungstemperatur (Bedingung: Z-Heizer stromlos) und
  • c) mit der Höhe des jeweiligen Heizstroms.

Der Einfluss unter a) ist relativ gering. Es konnte festgestellt werden, dass der Widerstand mit der Zeit ansteigen (meistens) oder sinken kann (auch bei relativ konstanter Umgebungstemperatur). Der Mechanismus dahinter dürfte von der Vorgeschichte (wie wurde Z-Heizer bestromt ...) bzw. vom chemischen Verhalten der Karbonschicht abhängen. Der Einfluss unter b) ist besonders bei Umgebungstemperaturen > 100°C stark ausgeprägt. Es zeigt sich ein PTC-Verhalten, d.h. der Widerstand steigt mit höherer Temperatur. Der Einfluss unter c) ist schon bei relativ kleinen Strömen stark ausgeprägt. Es zeigt sich ein NTC-Verhalten, d.h. der Widerstand sinkt mit höherer Temperatur (steigender Strom hat höhere Temperatur zur Folge). Der gegenläufige Effekt unter b) wird hier bei weitem aufgehoben. Auch in der Abkühlphase nach einer Bestromung des Z-Heizers gilt das NTC-Verhalten (Widerstand steigt bei geringer werdender Temperatur).

Leitfähigkeit der Kontaktschicht

Wichtiger Bestandteil des Heizsystems sind die Kontaktflächen zur Zuführung des elektrischen Stroms in die eigentliche Heizschicht. Diese Kontaktflächen sollen über ein thermisches Spritzverfahren (Lichtbogen) aufgebracht werden. Ziel der Untersuchungen zur Leitfähigkeitsmessungen ist die Identifikation eines geeigneten Kontaktmaterials und die Definition der Schichtdicke. Der Projektpartner NMB hat dazu unterschiedliche Proben entwickelt, die seitens VIERLING hinsichtlich Ihrer elektrischen Eigenschaften untersucht wurden.

Spezifischer Widerstand thermisch gespritzter Kontaktschichten